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EMBMV: Illegale Briefmarken

Briefmarken ArchivHier eine Übersicht über illegale Briefmarken. Die Themen wurde von einem Fremdem Autor in Auftrag von @Cusco erstellt und im Forum veröffentlicht und sind nach Thema von alt nach neu sortiert. Im Forum kann nach bestimmten Themen gesucht werden.

Buriatia sind illegal

Artikel im Forum vom 13.11.2015, Autor @Fremdautor:
Eins Vorweg: Briefmarken  von der russischen Provinz Buriatia, Burjatien oder Buryatiya geschrieben sind illegal.

Burjatien ist eine Provinz in Russland und gehört zum russischen Föderationskreis von Sibirien. Burjatien ist kein autonomer Staat und gibt somit auch keine eigenen Briefmarken heraus. Es gibt dort auch keine Lokalpostmarken mit einer solchen Aufschrift. Es werden in Burjatien ausschließlich russische Briefmarken verwendet. Die im Briefmarkenhandel erhältlichen Marken mit der Aufschrift Buratia sind daher ohne Ausnahme Fälschungen und haben keinerlei Wert. Seit dem Zerfall der Sowjetunion sind jedoch Marken mit der genannten Aufschrift im Handel zu finden und es werden wohl auch in unregelmäßigen Abständen neue verkauft. Mindestens seit dem Jahr 2000 warnt die offizielle russische Postverwaltung regelmäßig vor diesen illegalen Schwindelausgaben, da dadurch der Ruf der russischen Postverwaltung und die Reputation russischer Briefmarken als Sammelgebiet geschädigt wird.

Nachtrag von Cusco: Ich habe mir die Briefmarken von Buriatia eben genauer angesehen und dabei ist mir aufgefallen das die Marken zwar eine Zahl wie 1000 oder 1500 besitzen, aber die Währungsangabe wie Euro oder Dollar komplett Fehlt, was ein Anzeichen für illegale Briefmarken sein kann, denn so entgehen die Fälscher eine eventuelle Anzeige durch das Postamt und können auch nicht z.B. wegen Falschgeld aus dem Verkehr gezogen werden. Ich denke das die Fälschungen bspw. als Kleines Plakat mit Zackigen Rand beim Gesetzgeber durch gehen, sich in der Gesetzlichen Grauzone befinden und deshalb die Fälscher nicht aus dem Verkehr gezogen werden können.

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Fürstentum Seborga / Principato di Seborga

Artikel im Forum vom 05.03.2016, Autor @Fremdautor:
Briefmarken Fürstentum Seborga / Principato di Seborga
Die in Ligurien ( Italien ) gelegene Stadt Seborga hat 1993 das Fürstentum Seborga ausgerufen und beruft sich darauf, dass ihr Ort auf Grund historischer Ungenauigkeiten nicht eindeutig zu Italien gehört und daher seit dem Mittelalter ein unabhängiges Fürstentum ist. Die Herausgabe von eigenen Briefmarken begann kurz nach der Unabhängigkeitserklärung. Da die Republik Italien die Unabhängigkeit dieser ganz im Westen gelegenen Stadt nie ernst genommen hat und auch sonst kein Staat das Fürstentum Seborga anerkannt hat handelt es sich bei den Briefmarken Seborgas um nichtamtliche Ausgaben. Die Marken werden hauptsächlich an Touristen der Stadt verkauft, die sie manchmal zusätzlich auf Postkarten kleben. So entstehen Belege, auf denen die Marken des Fürstentums Seborga zusammen mit Briefmarken der Italienischen Post abgestempelt werden. Obwohl das Fürstentum Seborga nicht anerkannt ist und Italien die Posthoheit über die Stadt hat ist die Postverwaltung Italiens bis jetzt nicht gegen die Markenausgaben des angeblichen Fürstentums vorgegangen. Seborga hat die Posthoheit Italiens nie ernsthaft in Frage gestellt und seine Briefmarken nicht zum Schaden der Italienischen Post eingesetzt. Es handelt sich quasi um private Souvenirausgaben.

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Fürstentum Seeland / Principality of Sealand

Artikel im Forum vom 01.03.2016, Autor @Fremdautor:
Das von keinem Staat anerkannte Fürstentum Seeland befindet sich auf einer alten Militärplattform vor der Küste von Suffolk / Vereinigtes Königreiches. Die ehemalige Flak-Stellung wurde, nachdem sie vom britischen Militär verlassen wurde bereits im Jahr 1967 von Paddy Roy Bates besetzt, der dort das Fürstentum Seeland ausrief uns sich zum Staatschef machte. Eigene Briefmarken mit der Aufschrift "Sealand" gibt das Fürstentum, das sich selbst als Micronation sieht seit 1969 in unregelmäßigen Abständen heraus, diese werden jedoch von keinem Staat der Welt anerkannt und wegen der Größe Sealands selbst erscheint eine Inlandsnutzung unwahrscheinlich. Die in Sealand Dollar herausgegebenen Marken, sind - streng genommen - nicht illegal, weil keine anerkannte Postverwaltung durch sie geschädigt wird, sie gehören jedoch zu den Cinderellamarken und sind keine amtlichen Briefmarken. Sie haben keinen Sammlerwert und sind nicht in Briefmarkenkatalogen aufgeführt.

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Illegale ehemaligen Sowjetunion

Artikel im Forum vom 23.01.2016, Autor @Fremdautor:
Für Illegale Briefmarken gibt es viele Bezeichnungen: Fantasiemarken, Vignetten, Schwindelausgaben, Pseudo-Briefmarken, Märchenbriefmarken, Betrugsmarken und einige mehr. Egal wie man sie nun nennt, es sind und bleiben illegale Briefmarkenausgaben ohne jeden Wert, die zum Schaden der Briefmarkensammler weltweit und manchmal sogar zum Schaden normalen Postkunden oder Touristen herausgegeben werden. Seit dem Zerfall der Sowjetunion hat sich besonders auf dem Gebiet der Nachfolgestaaten ein reger Handel und die Herausgabe dieser illegalen Marken etabliert. Diese Ausgaben lassen sich in drei Gruppen einteilen:

1.) Es gibt zahlreiche komplett ausgedachte Staaten, die fleißig solche Marken herausgeben. Die auf den Marken angegebenen Staaten existieren nicht und haben nicht existiert. Briefmarkenhändler sind oft die Hintermänner solcher Ausgaben, die ausschließlich zum Schaden von Briefmarkensammlern gedruckt und verkauft werden.

2.) Nach Unabhängigkeit strebende Provinzen und Gebiete die ihren Forderungen so mehr Gewicht verleihen wollen. Dabei handelt es sich Markenausgaben, wo zumindest die Landesbezeichnung irgendwie existiert. Meist als Provinz eines Staates, der die komplette Posthoheit über das jeweilige Gebiet inne hat, so das Briefmarkenausgaben dieser Gebiete oder Provinzen unsinnig und betrügerisch sind. Ob es nun in dem jeweiligen Gebiet eine Unabhängigkeitsbestrebung gibt oder nicht ist dabei völlig unerheblich.

3.) Angebliche Gebiete oder Staaten, die eine Namensähnlichkeit mit realen Staaten besitzen und so die Briefmarkensammler in die Irre führen sollen. Häufig werden dabei absichtlich Schreibweisen verwendet die anderen Ländern sehr ähnlich sind und Angaben in kyrillischer Schrift machen es für Sammler und Händler weltweit nicht leichter diese Marken richtig zuzuordnen.

Daneben gibt es noch einige Lokalpostmarken, die in teils sehr abgelegenen Gebieten verwendet werden um den privaten Versand zum nächsten Postamt zu bezahlen. Aber auch dies sind keine Briefmarken und ihr Verkauf außerhalb dieser Gebiete dienst ausschließlich dazu sich an den Briefmarkensammlern zu bereichern.

Die russische Postverwaltung hat das Problem bereits vor vielen Jahren erkannt und warnt regelmäßig vor den kleinen bunten Papierschnipseln, die wie Briefmarken aussehen. Die Postverwaltung von Russland hat gleich mehrere Probleme mit diesen Ausgaben, da sie erheblichen Arbeitsaufwand verursachen wenn sie auf Briefen in den internationalen Postversand gelangen, da mit diesen Marken frankierte Briefe nicht befördert, sondern an den Absender zurückgegeben werden. Der wichtigere Grund ist jedoch, dass diese Schwindelausgaben das Philatelie-Geschäft der Post von Russland und anderer Nachfolgestaaten der Sowjetunion direkt angreifen und Geld abzweigen, welche die Briefmarkensammler für echte Briefmarken dieser Länder ausgeben wollten und außerdem die philatelistische Reputation der Nachfolgestatten der Sowjetunion beschädigen. Die Postverwaltung Russlands hat deswegen schon mehrfach die Mitgliedsstaaten der UPU vor solchen illegalen Briefmarken gewarnt und auch die Phantasiegebiete benannt. Die Postverwaltung Russlands bestätigt offiziell und warnt vor briefmarkenähnlichen Ausgaben der Gebiete:

  • Altai Region
  • Amurskaya Province
  • Jewish Autonomous
  • Region Franz Josef Land
  • Autonomous Region of Evenkia
  • Republic of Kabard-Balkaria
  • Kamchatka Region
  • Karachay-Cherkessia Autonomous
  • Region of Koriakia
  • Kuril Islands
  • Novosibirsk Islands
  • Kolguev Island
  • Kunashir Island
  • New Land Island
  • Spitsbergen Island
  • Republic of Adygea
  • Republic of Bashkortostan
  • Republic of Buriatia
  • Republic of Daghestan
  • Republic of Ingushetia
  • Republic of Ichkeria
  • Republic of Kalmykia
  • Republic of Karelia Komi
  • Republic Mari-El Republic
  • Republic of Mordovia
  • Republic of Sakha (Yakutia)
  • Republic of North Ossetia
  • Republic of Tatarstan
  • Republic of Tuva
  • Republic of Khakasia
  • Russian Antarctica
  • Sakhalin Region
  • Republic of Udmurtia
  • Republic of Chuvashia

Von offizieller russischer Seite wird darauf hingewiesen, dass alle diese Gebiete keine offiziellen Briefmarken herausgeben und es sich somit um Betrugsausgaben handelt. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass diese Marken von Firmen außerhalb Russlands hergestellt und vertrieben werden.

Zum Angebot dieser Gebiete gehören neben den normalen angeblichen Briefmarken oft auch Sondermarken, Blockausgaben und sogar Maximum-Karten, Ersttagsbriefe und Jahrbücher, die manchmal sogar von relativ guter Qualität sind. Dies und die teilweise auch sehr gelungenen Motive auf den Marken sollten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich dabei um Fälschungen handelt, die keinerlei Wert haben, nicht in Briefmarkenkatalogen verzeichnet sind und nur hergestellt werden um Briefmarkensammler zu betrügen. Obwohl es solche Pseudo-Briefmarken überall auf der Welt gibt ist die Anzahl der Fantasiegebiete die angeblich auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion existieren sollen besonders hoch und Briefmarkensammler sollten vorsichtig sein welche Briefmarken der Nachfolgestaaten sie erwerben

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Illegale Eynhallow Scotland Norden Schottland

Artikel im Forum vom 05.03.2016, Autor @Fremdautor:
Illegale Briefmarken Eynhallow Scotland: Die Insel Eynhallow im Norden Schottlands, gehört zur Inselgruppe der Orkney-Inseln und ist seit dem Jahr 1851 unbewohnt. Obwohl es auf der Insel keinerlei Postverkehr gibt werden seit über 50 Jahren Briefmarken mit der Bezeichnung Eynhallow Scotland herausgegeben und an Briefmarkensammler weltweit verkauft. Die Marken tragen oft erstaunlich hohe Nennwerte in Britischem Pfund, sind farbenfroh und relativ professionell gestaltet und zeigen bei Briefmarkensammlern beliebte Motive. Es erschienen von Eynhallow Scotland auch zahlreiche Blockausgaben und Zusammendrucke, die Marken sind im Handel auch gestempelt erhältlich. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass die Marken ausschließlich mit dem Ziel herausgegeben werden um Briefmarkensammler zu betrügen. Die Marken sind von niemandem anerkannt und können auch für keinen Postdienst genutzt werden. Sie gehören somit zur Gruppe der Scheinausgaben, bzw. Betrugsausgaben.

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Illegale Oecussi-Ambeno Asien

Artikel im Forum vom 26.10.2015, Autor @Fremdautor:
Briefmarken Oecussi-Ambeno illegale Ausgaben
Das Sultanat Oecussi-Ambeno ist ein ausgedachter bzw. illegaler Staat auf dem Gebiet des heutigen Osttimors. Unter Federführung des neuseeländischen Anarchisten Bruce Grenville wurde das Land bereits in den 1970er Jahren ins Leben gerufen und mit dem Verkauf von eigenen Briefmarken an Briefmarkensammler weltweit begonnen. Der Verkauf dieser Marken findet bis heute hauptsächlich von Neuseeland aus statt. Obwohl die ausgedachte Geschichte des Landes zahlreiche Hinweise auf dessen Nichtexistenz enthält, das Land in keiner Weise irgendwie in Erscheinung getreten ist und auch außer der selbsternannten Regierung über kein Staatsvolk verfügt werden bis heute die Briefmarken von Oecussi-Ambeno verkauft. Die Motive dieser Marken zeigen eine breite Auswahl an Motiven, wie sie bei internationalen Briefmarkensammlern gefragt sind. Außerdem finden sich Motive des selbsternannten Sultans und weiterer Regierungsmitglieder auf diesen Marken. Briefmarken von Oecussi-Ambeno gehören zu den Cinderella - Marken und haben keinerlei postalischen oder Sammlerwert. Das dieses Gebiet jedoch seit vielen Jahren aktiv vermarktet wird finden sich insbesondere in Motivsammlungen viele Marken von Oecussi-Ambeno in den Briefmarkenalben der Sammler weltweit.

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Lokalpost Gardenia Roland Thanner

Artikel im Forum vom 01.03.2016, Autor @Fremdautor:
Briefmarken und Stempel mit dem Aufdruck Lokalpost Gardenia wurden in den Jahren 1988 bis 1998 von Roland Thanner in Pfarrkirchen bei Bad Hall in Österreich herausgegeben. Thanner betrieb eine Art Privatpost, die Briefe aus seinem Heimatdorf Feyregg zum nächstgelegenen Postamt in Bad Hall beförderte und dafür eine Gebühr verlangte. Vom Postamt in Bad Hall wurden die Briefe dann mit Briefmarken der österreichischen Post frankiert und normal zugestellt. Briefe der Lokalpost Gardenia sind also auch mit österreichischen Briefmarken frankiert, da mit den Briefmarken der Lokalpost Gardenia nur der Weg zum nächstgelegenen Postamt bezahlt wurde. Bei den Marken der Lokalpost Gardenia handelt es sich also um Lokalpostmarken, die offenkundig auch lokal verwendet wurden. Obwohl diese Marken nicht illegal sind handelt es sich nicht um amtliche Briefmarkenausgaben und sie zählen zur Gruppe der Cinderella-Briefmarken. Sie haben keinen Sammlerwert und sind nicht in Briefmarkenkatalogen aufgeführt.

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Republik Kugelmugel

Artikel im Forum vom 01.03.2016, Autor @Fremdautor:
Die Republik Kugelmugel besteht aus einem einzigen umzäunten Kugelhaus, welches sich inzwischen auf dem Gelände des Praters in Wien / Österreich befindet. Die Republik wurde 1984 von dem Künstler Edwin Lipburger gegründet. Er ist außerdem einiger Bürger der Republik. Er stellte eigene Straßenschilder auf, weigerte sich Steuern an Österreich zu bezahlen und gab eigene Briefmarken heraus. Er wurde wegen Amtsanmaßung und anderer Vergehen in Zusammenhang mit der Republik Kugelmugel zu einer Gefängnisstrafe in Österreich verurteilt, jedoch vom österreichischen Bundespräsidenten begnadigt. Inzwischen ist die Republik Kugelmugel eine Art Touristenattraktion in Wien. Briefmarken der Republik Kugelmugel sind teilweise Privatmarken wie sie jeder herausgeben kann wie er mag, teilweise sind sie jedoch illegal, da offizielle Briefmarken der Republik Österreich verfälscht wurden.

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Wales Insel Lundy nichtamtliche, private Briefmarken

Artikel im Forum vom 05.03.2016, Autor @Fremdautor:
Vereinigten Königreiche Südküste von Wales Insel Lundy nichtamtliche, private Briefmarken: Die Insel Lundy liegt zwischen Devon und der Südküste von Wales in Gewässern des Vereinigten Königreiches und hat ca. 30 Einwohner. Da die britische Postverwaltung das lokale Postamt der Insel 1927 geschlossen hat übernahm der Besitzer der Insel den Transport abgehender Briefe zum nächstgelegenen Postamt auf dem Festland und gab für Lundy eigene Briefmarken heraus, mit denen der Transport zum nächsten britischen Postamt bezahlt wurde. Dort wurden die Briefsendungen dann mit Briefmarken des Vereinigten Königreiches versehen und national und international weitergeleitet. Es handelte sich also um Lokalpostmarken. Später hat die Postverwaltung des Vereinigten Königreiches jedoch dem Betreiber eine offizielle Sondergenehmigung für das Betreiben eines Postdienstes von und zur Insel Lundy erteilt. Die Briefmarken Lundy's dürfen dabei aber nur in der oberen linken Ecke oder der Rückseite eines Briefes angebracht und abgestempelt werden. Der Weitertransport wird nach wie vor mit britischen Briefmarken bezahlt. Da sich die Feinheiten der Postzustellung in den letzten 90 Jahren mehrfach geändert haben kann man die Briefmarken von Lundy nicht zu den Cinderella-Briefmarken zählen, da sie eine echte Verwendung im Postverkehr finden. Es handelt sich aber trotzdem um nichtamtliche, also private Ausgaben. Die Marken erscheinen in unregelmäßigen Abständen bis heute und tragen eine Nennwertangabe in Puffin, die nach einer auf Lundy verbreiteten Vogelart benannt ist.

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