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EMBMV: Lexikon über die Philatelie G. Start 60

Briefmarken ArchivHier eine Übersicht über Wissen der Philatelie G als Lexikon für Briefmarken-Sammler. Die Themen wurde vom Forummitglied @hbss unter dem Buchstaben 'F' zusammen getragen und sind nach Datum des Themas sortiert, weitere werden folgen. Im Forum kann nach bestimmten Themen gesucht werden.

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Gegenstempel

Artikel im Forum vom 17.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Gegenstempel: Der Gegenstempel ist in der Zeit des Postkrieges in der Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden. So lustig sich das anhört, war dieser Stempel dafür gedacht, eine politische Aussage zu machen. Besonders bekannt geworden ist der Gegenstempel aus Berlin der Weltfestspiele 1951.

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Gegittertes Papier

Artikel im Forum vom 18.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt gegittertes Papier: Papier ist nicht Papier. Mit diesem banalen Satz machen wir Sie darauf aufmerksam, dass jede Briefmarke ein Kunstwerk ist. Und wenn Sie zum Beispiel Marken mit geripptem Papier haben, wird auch gegittertes Papier genannt, dann können Sie mit Ihren Fingerspitzen sogar die Kunst spüren und ertasten.

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Geglättetes Papier

Artikel im Forum vom 18.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt geglättetes Papier: Ist Ihnen schonmal aufgefallen, dass Ihre Kartoffeldruckbilder aus dem Kindergarten nicht so schön glänzen wie ein Bild auf einer Briefmarke? Fast immer wird für Briefmarken geglättetes Papier benutzt. Weil nun sind die Farben viel farbenprächtiger. Und selbstverständlich wird mit der Papierart die Wirkung der Briefmarke manipuliert.

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Geheimpost

Artikel im Forum vom 18.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Geheimpost: Selbstverständlich gibt es Geheimpost. Selbstverständlich kommunizieren Zwillinge so miteinander. Sammeln Sie doch von illegalen Postdiensten, die natürlich keine Briefmarken haben, sondern Kuriere, mit Deckadressen. Denn das ist ein aufregendes Sammelgebiet. Begehrenswert sind die chiffrierten Nachrichten. Wie findet man so etwas leicht? Machen Sie Urlaub im Kriegsgebiet. Das ist kein Problem. Als Jugoslawien zerfallen ist, und die Teilstaaten sich Scharmützel lieferten, da konnte man auf dem Balkan ganz preisgünstig Urlaub. Das lohnt also. Und, mal im Ernst, als wir im Bürgerkrieg in Manila waren, da sieht man höchstens mal ein Flugzeug und einen kleinen Abschuss. Das wird nur im Fernsehen aufgebaut.

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Geheimzeichen

Artikel im Forum vom 18.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Geheimzeichen: Wo findet der Philatelist Geheimzeichen? Erstens gibt es bei den Marken aus Altdeutschland Geheimzeichen an versteckter Stelle, die Fälschungen verhindern sollten. Nur der Postbeamte kannte das Zeichen. Wie hat denn die Post von Lübeck vor ein paar Hundert Jahren Geheimzeichen in Briefmarken gemogelt? Man hat auf ein "u" nur einen Punkt gesetzt. Das heisst, ein halbes "ü" erzeugt, und ein Laie sieht so etwas nicht.

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Geistermarke

Artikel im Forum vom 18.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Geistermarke: Geistermarken sind briefmarkenähnliche Grafiken, also keine Briefmarken. Natürlich ist so etwas am Rande der Legalität. Wo ist so etwas zu finden, selbstverständlich kann man es auch sammeln? Firmen simulieren aus Werbezwecken das Bild von Postkarten oder Briefen, und nehmen dafür auch eine Fantasiebriefmarke, damit es so aussieht, als wäre es eine echte Briefmarke. Deswegen ist das Wort "Geistermarke" natürlich ein Scherzbegriff. Es gibt keine Geister.

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Gekästeltes Papier

Artikel im Forum vom 19.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt gekästeltes Papier: Gekästeltes Papier ist ein anderer Ausdruck für geripptes Papier. Warum ist Papier nicht Papier bei den Briefmarken, wär doch auch viel billiger? Erstens sollen Briefmarken nicht kopiert werden. Deswegen wird mit raffinierten Papiersorten den Fälschern das Leben erschwert. Und jetzt versuchen Sie mal gekästeltes, also geripptes Papier herzustellen. Das lohnt den Aufwand nicht. Da kauft man die Briefmarke billiger bei der Post. Und - Briefmarken sind Kunst, genau wie die Papierherstellung selbst. Und jeder Mensch mag das Schöne. Das wird Ästhetik genannt. Und eine kurze Anmerkung: jeder Philatelist ist ein Ästhet. Deswegen lohnt sich Briefmarkensammeln, auch für Ihre Kinder und Nichten und Neffen.

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Geklebte Papierbahn

Artikel im Forum vom 19.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt geklebte Papierbahn: Wenn man in der Druckerei eine geklebte Papierbahn vorfindet, dann menschelt es mal wieder. Denn mit dieser Technik werden Fehler beim Druck korrigiert. Auch hier gilt: bestimmte schlimme Fehler durch geklebte Papierbahnen, die fehlerhafte Briefmarken erzeugen, sowas kann ein wertvolles Sammelobjekt werden. Denn Philatelisten suchen auch Fehler. Selten werden Sie aber eine Briefmarke mit diesem Fehler finden. Sowas hat die Revision fast immer aussortiert.

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Gekreidetes Papier

Artikel im Forum vom 19.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt gekreidetes Papier: Gestrichenes Papier wird auch gekreidetes Papier genannt. Denn wenn das Papier gestrichen wird, dann kommen die Farben viel schöner heraus.

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Gelbe Post

Artikel im Forum vom 19.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Gelbe Post: Die Feuerwehr ist rot, die Polizei ist grün, wenn sie auch jetzt oft blau ist, und der Krankenwagen ist weiss. Was ist nun die Gelbe Post? Manche Leute sagen Gelbe Post, weil die Briefkästen gelb sind. Aber bei den offiziellen Philatelisten ist der Fachbegriff "Gelbe Post" auf die Frachtpost, nicht auf die Briefe bezogen.

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Gelber Hund

Artikel im Forum vom 19.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Gelber Hund: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, damals kam die Fliegerei in Fahrt, entstand ein Paradies für Philatelisten. Der Gelbe Hund ist eine halbamtliche Flugmarke, die weltberühmt geworden ist. In jener Zeit "Oliver Hund" und andere Begriffe, peppten die Public Relation der Luftfahrt auf. So wie sich jetzt tausende von Menschen zum Mars stürzen, und dort weiterleben wollen im Jahr 2017, haben Sie sich schon beworben und sich Marsbriefmarken bestellt, dass Sie von dort Ansichtskarten schicken können? So müssen Sie sich vorstellen, dass Ihr Urgrossvater damals bei minus 10 Grad im Januar im Garten stand, und mit seiner Frau staunte, was da an Blech vorbeiflog. Doppeldecker, Heissluftballon, Zeppelin - wie gesagt, Luther hätte sich nie eine fliegende Blechkiste wie einen Jumbo überhaupt vorstellen können. Und diese fanatische Begeisterung können Sie nachvollziehen bei den Flugpostkarten der Pioniere der Luftfahrt, wie den "Gelben Hund".

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Gelber Merkur

Artikel im Forum vom 20.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Gelber Merkur: Der "Gelbe Merkur" ist eine bekannte Briefmarke. Da er leider ein beliebtes Fälschungsobjekt ist, werden Sie im Internet in Foren oft Posts von Usern finden, die ihren Merkur auf Echtheit überprüfen lassen wollen von Fremden. der Merkur ist deswegen so schwierig auf Echtheit zu überprüfen, weil damals die Post bei dieser Ausgabe besonders lichtempfindliche Farben benutzt hat. Deswegen ist normalerweise ein "Merkur" auf einem Flohmarkt sehr blass. Was natürlich einem bösen Fälscher die Arbeit enorm erleichtert, weil er die Farbe kaum nachbessern muss. Falls Sie, ein Tip, wenig Geld haben, aber Angst vor Fälschungen, dann alle drei Jahre mal die ganze Sammlung von einem Profi checken lassen. Es gibt nichts ärgerlicheres als einen grossen Streit, wenn man aus Versehen mal eine Fälschung loswerden will. Der Andere ist sauer, auch wenn man es nicht gemerkt hat.

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Gelber Wagen

Artikel im Forum vom 20.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt gelber Wagen: Mit dem gelben Wagen ist die Postkutsche gemeint. Es gibt unzählige Briefmarken mit dem Motiv "gelber Wagen" oder "Postkutsche". Schliesslich war nicht nur der Ponyexpress das A und O der Deutschen Post vor der Bundesbahn. Bitte bedenken Sie, wie aufregend das sein könnte, Briefe aus damaligen Postkutschen zu sammeln. Falls Sie auf einmal Lust bekommen, lesen Sie doch im Internet die Briefe von Mozart an seinen Vater. Da können Sie leicht sehen, wie damals kommuniziert worden ist.

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Geldbrief

Artikel im Forum vom 20.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Geldbrief: Die Post besteht aus zwei Elementen - Geld und Info. Egal ob wir im Krieg sind oder der Marathonmann im Alten Griechenland rennt, der Briefträger bringt Geld und Beileidskarten. Auch per Telegramm, auch per Satellit, auch wenn wir auf dem Mars kampieren, werden uns die Postämter Geldbriefe und Briefe mit Informationen schicken. Hinweis für den Sammler: entweder sammelt man Geldbriefe mit Geld oder Geldbriefe mit einer Anweisung für Geld. Beides ist möglich. Und wurde auch im alten Asien schon benutzt.

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Geldbriefmarke

Artikel im Forum vom 20.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Geldbriefmarke: Die Geldbriefmarke dient zur Freimachung von Geldbriefen. Nicht alle Länder auf der Welt haben diese Geldbriefmarken. Bekannt und beliebt bei Sammlern sind die Geldbriefmarken aus dem 19. Jahrhundert aus Südamerika. Interessantes Thema wie die Indianer Geld verschickt haben jenseits vom Ponyexpress.

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Geldbriefumschlag

Artikel im Forum vom 20.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Geldbriefumschlag: Im 19. Jahrhundert entwickelte Karl Kühn den Geldbriefumschlag. Diese Spezialkuverts ermöglichen die Anbringung von zwei Siegeln. Schon damals wurde der wertvolle Brief mit dem Siegelring abgesichert. Der Gag bei einem Siegelring ist, Sie dürfen ihn niemals verlieren, auch mit ins Bett nehmen, weil er das Passwort für Ihr Vermögen ist, falls Sie im 19. Jahrhundert leben.

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Geldbriefvignette

Artikel im Forum vom 21.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Geldbriefvignette: Im 19. Jahrhundert gab es in Kolumbien Geldbriefvignetten. Im Prinzip ist das ein vollständiges Banksystem. Wir erwähnen noch ein paar Sachen dazu, weil dieses Thema eine kleine Revolution in der Philatelie ist. Da in Südamerika sich fast ein Postbanksystem entwickelt hat, das fast nach Europa übergeschwappt ist, hat sich natürlich dies zu einem Mekka für Philatelisten entwickelt. Denn ganze Vermögen durch Südamerika schicken mit handcolorierten Quittungszetteln, das ist auch heute noch einmalig. Und jetzt der Punkt, warum wir das erwähnen. Vor ungefähr 100 Jahren geriet dieses Sammelgebiet weltweit so in Verruf, dass kaum ein Mensch nun noch Geldbriefvignetten sammelt. Als der 1. Weltkrieg ausbrach, die grosse erste politische Krise der Welt, wurde praktisch der ganze Markt weggestohlen. Und wenn es irgendwo Geldbriefvignetten waren, waren das 99% Fälschungen. In Museen können Sie immer noch die fantastischen Sammelobjekte bestaunen, mit begeisternden Stempeln, und, wie gesagt, von den Postbeamten selbst colorierten Quittungen. Als Moralist müssen wir sagen: wo viel Reichtum und Gold sind, da sind leider auch alle Betrüger. Also, bitte Vorsicht.

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Geldempfangsbestätigungsmarke

Artikel im Forum vom 21.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Geldempfangsbestätigungsmarke: Im 19. Jahrhundert gab es in Chile Geldempfangsbestätigungsmarken. Falls Sie sich für Südamerika interessieren, ein komplexes Sammelgebiet, wegen der Indianer, dann werden Sie Freude am Sammeln von Geldempfangsbestätigungsmarken haben. Denn auf diesen Dokumenten werden Sie jede Menge spannende Informationen auch finden.

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Geldscheinpapier

Artikel im Forum vom 21.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Geldscheinpapier: Papier ist nicht Papier. Und selbstverständlich ist Geldscheinpapier etwas Besonderes an Papier. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Weltkrieg, wurden in Lettland Briefmarken hergestellt aus Geldscheinpapier. Bitte denken Sie daran - in Kriegszeiten frisst der Teufel Fliegen. Für uns Philatelisten ist das kein Problem. Denn gerade Briefmarken aus der Not werden bei Sammlern besonders wertvoll.

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Geldübermittlungssendung

Artikel im Forum vom 21.02.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Geldübermittlungssendung: Gerade in der DDR gab es Geldübermittlungssendungen. Im Volksmund der DDR wurde das Schicken von Geld "Geldübermittlungssendung" genannt. Die Bürger konnten dazu unterschiedliche Formulare nutzen, die auch gesammelt werden können.

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