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EMBMV: Lexikon über die Philatelie G. Start 120

Briefmarken ArchivHier eine Übersicht über Wissen der Philatelie G als Lexikon für Briefmarken-Sammler. Die Themen wurde vom Forummitglied @hbss unter dem Buchstaben 'F' zusammen getragen und sind nach Datum des Themas sortiert, weitere werden folgen. Im Forum kann nach bestimmten Themen gesucht werden.

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Geschosspost

Artikel im Forum vom 02.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Geschosspost: Sie arbeiten in einem Krankenhaus? Dann kennen Sie die Rohrpost, mit der Briefe und Sachen durch das Haus gejagt werden, beziehungsweise durch Luft geschossen werden. Das ist aber keine Geschosspost, sondern Rohrpost. Im Mittelalter hat man Kanonenkugeln ausgehöhlt und dort Liebesbriefe und Rechnungen hineingepackt, und dann wurden die Botschaft hinter die feindlichen Linien in der Kanonenkugel hinweggeschossen. Selbstverständlich hat das gemeine Volk wie heute auch mit Pfeilen und Steinschleudern gearbeitet.

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Geschweifte Klappe

Artikel im Forum vom 02.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt geschweifte Klappe: Sie haben ja wahrscheinlich heute morgen 5 bis 20 Kuverts aus Ihrem Briefkasten geholt. Und wenn Sie kein Philatelist sind, dann werden Sie feststellen, dass allein die Umschläge ein Abenteuer sind. Wenn Sie mal hinschauen. Beispiele: Kuverts werden zugepresst oder zugeklebt. Und unzählige Variationen gibt es noch dazu. Und so gibt es auch Kuverts mit einer geschweiften Klappe. Der Ganzsachensammler achtet darauf.

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Geschw. Kl.

Artikel im Forum vom 02.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt geschw. Kl.: Die geschweifte Klappe interessiert den Sammler von Ganzsachen. Es geht also nicht um Briefmarken, sondern um Kuverts. Der Philatelist achtet darauf wie ein Kuvert geschlossen wird. Denn da gibt es Variationen, auch Klappenschnitt. Und "geschw. Kl." ist schlicht die Abkürzung für "geschweifte Klappe".

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Gesellschaftsstempel

Artikel im Forum vom 02.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Gesellschaftsstempel: Die Post macht Stempel. Und jeder sagt, Stempel, und man weiss, es ist von der Post. Seit die Post AG ist in Deutschland, wissen die meisten Bürger, dass eine AG mit Subunternehmen arbeitet. Wenn also die Post einen Brief auf einem Teil der Strecke mit Schiff oder Flugzeug einer privaten Firma transportieren lässt, dann tun solche Firmen einen Gesellschaftsstempel auf das Kuvert aufdrücken, als Beweis, dass sie ihre Leistung erbracht haben. Sie wohnen in Hamburg? Der Briefträger wirft so mit Post nur um sich. Sie leben auf einer kleinen Insel in der Nordsee? Dann kommt vielleicht eine Privatfirma einmal die Woche und bringt Ihnen die Postkarten und Rechnungen. Ganz einfach, weil sich ein Briefträger für die Insel nicht lohnt, und sonst die Post pleite ginge.

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Gesetz über das Post- und Fernmeldewesen

Artikel im Forum vom 03.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Gesetz über das Post- und Fernmeldewesen: Wenn der Philatelist über das Thema "Gesetz über das Post- und Fernmeldewesen" spricht, dann meint er damit, das Post- und Fernmeldegesetz. Warum ist so ein langweiliger Text für einen Philatelisten interessant und wird auch von Profis gelesen? Weil in diesem Gesetz vor allem die Grenzen diskutiert werden. Das heisst, wenn Sie heute nach Amerika telefonieren, muss der Staat sicher sein, dass sie nicht verraten, wo Frau Merkel ihre Lieblingsjacke versteckt hat, weil das ernst. Deswegen muss das Fernmeldegesetz Grenzen und Schlupflöcher aufzeigen.

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Gesichtsfrei gestempelt

Artikel im Forum vom 03.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt gesichtsfrei gestempelt: Wenn auf einer Briefmarke ein Gesicht zu sehen ist, zum Beispiel von Frau Merkel, und der Stempel den Rand der Briefmarke trifft, dann spricht man von kopffrei oder gesichtsfrei gestempelt. Im Gegensatz wäre ein Stempel, der voll auf das Gesicht gesetzt wird.

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Gest.

Artikel im Forum vom 03.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt gest.: "gest." ist die Abkürzung für "gestempelt". Wenn Sie sich also am Kiosk eine Briefmarkenzeitung kaufen und die vier Buchstaben "gest." finden, dann meint der Autor, dass das ein gestempeltes Objekt ist.

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Gestäbtes Papier

Artikel im Forum vom 03.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt gestäbtes Papier: Was versteht man unter "gestäbtem Papier"? Wenn man sich die Herstellungsmethode von Papier anschaut, und vor allem von geripptem Papier, und sich diesen Zustand bildlich vorstellt, die Stäbe, dann versteht man, warum das Wort "gestäbt" auch für geripptes Papier genommen wird.

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Gestanzt

Artikel im Forum vom 03.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt gestanzt: Ist Ihnen schonmal aufgefallen, wie viele Löcher in einem Briefmarkenbogen sind? Aber es gibt Einzelbriefmarken, die gestanzt wurden über den Metallfolientrick. Vor allem in den 60er Jahren in Afrika und in Asien kam das in Mode. Wie gesagt, solche Marken gibt es nur als Einzelstück.

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Gestempelt

Artikel im Forum vom 04.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt gestempelt: Das A und O der Philatelie - gestempelt oder nicht. Und gestempelt ist nicht gestempelt. Machen wir es doch mal ganz flapsig. Es gibt 200 Arten eines Stempels auf einer Briefmarke, die man auch sammeln kann. Beispiel. Ersttagsstempel, Fakestempel, Vollstempel, Gesichtsstempel ... Da wird Ihnen auch kaum ein guter Katalog weiterhelfen können, weil das viel zu speziell ist. Deswegen, warum nicht, im Moment kostet das Porto 70 Cent in der Bundesrepublik Deutschland. Also, sammeln Sie ruhig als Ganzsache, und Sie werden Erfolg haben, die aktuelle 70er Dauermarke mit allen möglichen Stempeln. Ab und zu rutscht mal ein Grüner dazwischen, wenn ein Postbeamter einen Fehler gemacht hat. Übrigens sagt man auf dem Flohmarkt nicht gestempelt, sondern gebraucht. Meint aber gestempelt.

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Gestiefelter Kater

Artikel im Forum vom 04.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Gestiefelter Kater: Wenn Sie vermuten, es geht um eine bestimmte Briefmarke, dann haben Sie recht. Wenn Ihre Eltern Ihnen Grimm vorgelesen haben, dann wissen Sie, es geht um Betrug. Und genau deswegen ist die Sondermarke "Gestiefelter Kater" so berühmt geworden, weil damals 1948 ein dicker Fehler auf der Briefmarke gelandet ist.

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Gestreiftes Papier

Artikel im Forum vom 04.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt gestreiftes Papier: Mit "gestreiftem Papier" ist einfach das "gerippte Papier" gemeint. Die Idee ist, der Druckerei dem Kunden etwas Besonderes zu bieten, also nicht einfach nur 80 Gramm Normalpapier.

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Gestrichenes Papier

Artikel im Forum vom 04.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt gestrichenes Papier: Gestrichenes Papier zeigt Bilder besser. Das war kurz und einfach. Oder, für Sie in der Praxis, wenn Sie Ihren Weihnachtsbaum, damit sind Sie schon ein Künstler wie die Briefmarkenhersteller, auf ein Poster drucken wollen, dann probieren Sie doch mal Papiersorten aus. Weil, Ihr Weihnachtsbaum wird auf Chromopapier oder Kunstdruckpapier oder Kreidepapier oder gestrichenem Papier ganz anders strahlen als mit dem berühmt-bekannten 80 Gramm Normalpapier. Nebenbei hat gestrichenes Papier auch chemische Eigenschaften, die die Marken besser konservieren.

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Geteilte Marken

Artikel im Forum vom 04.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt geteilte Marken: "geteilte Marken" ist ein witziges Thema. Vor allem weil es legal illegal ist. Und deswegen als Gag: sehen Sie zu, dass Sie Marken vom Vatikan bekommen, die sind hier besonders spannend. Diese Markengattung wird übrigens auch besonders wertvoll und ist sehr gesucht bei Briefmarkenauktionen. Wie wird man Empfänger eines Briefes, möglichst aus dem Vatikan, mit einer geteilten Marke? Nehmen wir an, das Porto beträgt 1 Euro, aber der Schalterbeamte hat nur Briefmarken zu 2 Euro noch da, weil Weihnachten ist. Nun zerschneidet er die 2-Euro-Marke und macht damit zwei Briefe frei, die jeweils ein Porto von 1 Euro benötigen. Hui, das ist illegal. Aber, es wird auch geduldet. Mal mehr oder weniger. Gerade in Kriegszeiten wird das gemacht. Und weil es eigentlich verboten ist und nur eine Notlösung, deswegen sind diese Briefmarken so aufregend. Tip: wenn Sie solche Briefe oder Postkarten bekommen, die ordentlich abgestempelt worden sind, sammeln Sie das als Ganzsache. Es lohnt sich. Also, in diesem Fall besser nicht vom Kuvert ablösen mit Wasser.

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Geteilter Abklatsch

Artikel im Forum vom 05.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt geteilter Abklatsch: Was ist ein Abklatsch und was ist ein geteilter Abklatsch? Der Abklatsch ist ein Verfahren im Buchdruck. Und damit werden Vorabzüge hergestellt und Korrekturfahnen. Das heisst, sowas können Sie nicht auf einer Briefmarke sehen, sondern in einer Druckerei. Wenn Sie sich mit diesem Thema beschäftigen wollen, lesen Sie einfach nach Klischee ist oder ein geteiltes Klischee.

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Geteilter Aufdruck

Artikel im Forum vom 05.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt geteilter Aufdruck: Ein geteilter Aufdruck ist ein etwas verwirrender Begriff. Denn eigentlich ist ein Aufdruck so gemacht, dass man nicht erkennt, dass es ein Aufdruck ist. Es soll eher wie ein Eindruck wirken. Also ist ein geteilter Aufdruck, wenn der Aufdruck ein verschobener Aufdruck ist.

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Geteilter Balken

Artikel im Forum vom 05.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt geteilter Balken: Im Saargebiet zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es den geteilten Balken als aussergewöhnlichen Stempel. Lesen Sie langsam, damit Sie das verstehen, was die damals gemacht haben. Mit dem geteilten Balken sollte etwas vertuscht werden. Aber mit diesem Vertuschungsbalken hat es etwas Besonderes - er ist in der Mitte geteilt.

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Geteilter Balkenkreisstempel

Artikel im Forum vom 05.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt geteilter Balkenkreisstempel: Der Balkenkreisstempel ist ein Balkenstempel, der nicht vollständig ist. Da der Balkenstempel sowieso kein vollständiger Stempel ist, sondern für viele Briefmarken benutzt wird, wird er auch in Variationen hergestellt. So ist im geteilten Balkenkreisstempel sozusagen ein Loch zu sehen.

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Geteilter Rechteckstempel

Artikel im Forum vom 05.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt geteilter Rechteckstempel: Der Rechteckstempel wird eher zur Ergänzung benutzt. Und so wird als Variation auch der geteilte Rechteckstempel benutzt, das heisst, in der Mitte ist ein Loch. Es gibt waagrecht und senkrecht geteilte Rechteckstempel.

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Getöntes Papier

Artikel im Forum vom 06.03.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt getöntes Papier: Papier ist nicht Papier. Und wenn auch weiss der Idealzustand ist für den Ästheten, gibt es auch getöntes Papier. Aber, sehr wichtig, Papier wird gefälscht getönt und Papier vergilbt. Deswegen sollten Sie bei Briefmarken, die älter als 100 Jahre alt sind auch das Papier überprüfen, ist die Tönung echt.

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