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EMBMV: Lexikon über die Philatelie F. Start 40

Briefmarken ArchivHier eine Übersicht über Wissen der Philatelie F als Lexikon für Briefmarken-Sammler. Die Themen wurde vom Forummitglied @hbss unter dem Buchstaben 'F' zusammen getragen und sind nach Datum des Themas sortiert, weitere werden folgen. Im Forum kann nach bestimmten Themen gesucht werden.

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Arbeitsgemeinschaften

Artikel im Forum vom 09.12.2016, Autor @hbss:
Arbeitsgemeinschaften Die Philatelie lebt von Forschungsgemeinschaften, die "Argen" genannt werden. Diese Arbeitsgemeinschaften ermöglichen Kindern und Jugendlichen das Briefmarkensammeln ohne Anleitung, auf dem Weg zum qualifizierten Sammler. Diese Gruppen, die sich meist im Jugendalter bilden, umschiffen alle negativen Klippen der Philatelie. Vor allem Enttäuschungen werden im Team problemlos gelöst. Denn vor allem fehlt dem einsamen Sammler das Durchstehvermögen. Und in der Gruppe hat immer wieder mal einer die Idee, wie sich der Satz vervollständigen lässt. Eine der grossen Fragen des Sammlers sind: auf welches Gebiet spezialisieren? Und, welche wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten bieten sich an, eine Themenausstellung zu gestalten? Denn die höchste Sammlerweihe ist das Sortieren. Nicht nur im Kopf. Deswegen ist die Diskussion mit Gleichgesinnten fruchtbarer als wenn man sich allein durch Fachliteratur wühlt. Philatelisten selbst nennen diese Arbeitsgemeinschaften "Heilige". Warum? Ein Stammtisch von 4 Sammlern wird viel mehr Energie reinstecken, zum Beispiel Brieffreunde aus Ghana zu gewinnen für eine Afrikasammlung, als wenn ein einsamer schüchterner Mensch beim Konsulat von Ghana anruft. Weiterhin lernen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften, mit Konkurrenzdenken umzugehen. Denn in der Philatelie will ja eigentlich jeder allein der Grösste sein. Im Team lernt aber der Sammler sehr schnell, zwischen Konkurrieren und Kooperieren zu unterscheiden. Vor allem passiert es Briefmarkenforschern nicht, dass sie über den Tisch gezogen werden. Weil vor dem lockenden Angebot frägt man immer den Kumpel. Einziger Minuspunkt bei den "Argen" oder "Briefmarkenarbeitsgemeinschaften": meist arbeiten sie ein Leben lang zusammen und nur selten findet sich Nachwuchs. Deswegen haben sich die meisten Argen während der Schulzeit gebildet. Man kann ja mit den Briefmarken von den Blauen Briefen den Grundstock für die eigene Sammlung legen. Da das noch zu kurz gekommen ist - der Mittelpunkt der Argen ist die Forschung. Warum sieht der Goethe in der DDR anders aus als in der BRD? Und welche Stempel sind interessant auf welchem Briefmarkenblock? Und welche Marke wird in 10 Jahren beliebt sein?

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Das Briefmarken-Abonnement

Artikel im Forum vom 09.12.2016, Autor @hbss:
Das Briefmarken-Abonnement Gerade in den letzten Jahren wird immer mehr, nicht nur in Europa, für das Briefmarken-Abonnement geworben. So wird dem Kunden von der Post oder von einem privaten Briefmarkenhändler alle drei Monate ein Paket geschickt mit den neuesten Briefmarken. Wie es der Kunde mag. Postfrisch oder gestempelt oder Ersttagsbrief oder alles zusammen. Allerdings kostet ein Abo, zum Beispiel für Frankreich, mehr als 200 Euro pro Quartal inzwischen. Lohnt das denn? Denn der Witz ist ja, wenn alle Franzosen so ein Abo haben, warum noch Briefmarken sammeln, warum noch tauschen. Wenn man rechnet, mit dem spitzen Bleistift, dann hätte man 20% sparen können, wenn man die postfrischen Briefmarken jetzt beim Händler kauft, im Vergleich zum Abo. Vor dem 2. Weltkrieg war das noch ganz anders. Da wurden Briefmarken wirklich gesammelt und nicht abonniert. Deswegen sollten Sie eigentlich ein 3-Jahres-Abo Ihrem Neffen schenken zur Kommunion. Und nach den 3 Jahren sollte er nicht mehr über Abo, sondern selbständig Briefmarken sammeln. Oder aber er hat keine Lust mehr, dann kann er auch für viel Geld das 3-Jahres-Abo geschlossen verkaufen an seine jüngere Schwester. Deswegen im Jahr 2016 ist der Sammler wieder ein Sammler. Wer also nicht fürs Image oder zum Angeben Briefmarken sammelt, der macht es wie seine Urgrossväter - ein Sammelgebiet festlegen und dann suchen, suchen, suchen und suchen. Und dann entsteht ein Wert durch die Vollständigkeit. Deswegen hier ein paar Beispiele wie Philatelisten durch Sammeln und Stöbern und Fleiss reich werden, und auch Sie das nachmachen können und reich werden. Plattenfehler bei Dauermarken. Oder, die Berliner Frauen. Oder, gestempelte Marken aus Berlin aus dem Jahr 1990. Oder, Marken aus der sowjetischen Besatzungszone. Luftpost aus den deutschen Kolonien. Mit diesen Sachgebieten können Sie punkten. Hier werden Sie auch begeisterte Sammler finden zu Meinungsaustausch und Briefmarkenaustausch. Und das Hobby wird Ihnen Spass machen. Denn Sie werden, wie Robert Louis Stevenson, Ihre Schatzinsel kreiieren.

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Fälschungen zu Spionage- und Propagandazwecken

Artikel im Forum vom 06.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Fälschungen zu Spionage- und Propagandazwecken: Man nennt Fälschungen zu Spionage- und Propagandazwecken auch Diversionsmarke. Also, Briefmarken werden auch gefälscht zu Spionage- und Propagandazwecken. Bekannt sind Fälschungen zu diesem Thema aus drei Bereichen: 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, DDR und Ostblock. In diesen Bereichen hat sich ein grosser Bereich an Fälschungen entwickelt. Falls Sie sich für Politik interessieren, werden Sie bei solchen Briefmarken spannendes Material finden.

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Fälschungssammlung

Artikel im Forum vom 06.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Fälschungssammlung: Die "Royal Philatelic Society" besitzt die grösste Fälschungssammlung der Welt. Hier können Sie alles finden was in der Welt der Philatelie gefälscht worden ist und prominent wurde. Das heisst, egal ob politische oder finanzielle oder betrügerische oder raffinierte Fälschungen - alles das ist in London in der Sammlung zu finden. Das ist auch sinnvoll, weil dort die Ware gut bewacht ist. Und selbstverständlich ist das alles illegal und könnte in falschen Händen grossen Schaden anrichten.

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Falschzähnung

Artikel im Forum vom 06.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Falschzähnung: Der Laie erwartet eigentlich, dass Briefmarken gefälscht werden durch kopieren. Aber es gibt auch Fälscher, die falsche Briefmarken selbst herstellen. Und dann natürlich mit eigenen Maschinen eine Zähnun erzeugen. Und diese Zähnung ist falsch. Deswegen wird in jedem Fall ein Briefmarkenhändler beim Ankauf auch die Zähnung überprüfen mit einem Fadenzähler.

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Falsifikat

Artikel im Forum vom 08.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Falsifikat: Falsifikat nennt der Philatelist die Fälschung. Das Wort leitet sich aus der Sprache Latein ab. Natürlich brauchen Sie als Philatelist nicht Latein zu studieren, aber wenn Fachbegriffe fallen, muss man sie nicht nutzen, aber es ist hilfreich, sie zu verstehen.

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Falsum

Artikel im Forum vom 07.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Falsum: "Falsum" kommt aus dem Lateinischen und heisst auf deutsch übersetzt "das Falsche". Ein Falsum ist eine Fälschung. Der Begriff kommt wie gesagt aus der Sprache Latein. Falsum bedeutet das Falsche. Gemeint ist damit Betrug oder eine falsche Angabe. Allerdings wird der Begriff "Falsum" auch nicht verwendet. Wenn, dann werden Sie ihn in der Literatur finden.

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Faltan Sellos

Artikel im Forum vom 07.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Faltan Sellos: Der Begriff aus dem spanischsprachigen Postwesen "Faltan Sellos" bedeutet auf deutsch "mangels Marken". Nicht immer gibt es Briefmarken. So gibt es einige Alternativen, Briefe freizumachen. Zum Beispiel in Spanien mit der Inschrift "Faltan Sellos" kann man Briefe verschicken. "Faltan Sellos" kommt nun aus der spanischen Sprache und bedeutet "mangels Marken".

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Faltbrief

Artikel im Forum vom 07.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Faltbrief: Waren Sie schonmal in Asien? Oder mitten in Afrika? Oder unterwegs im Urwald von Südamerika? Wenn Ihnen dort im Urwald ein Aerogramm angeboten wird, dann kann man damit nach Hause schreiben per Luftpost. Warum wir das hier erwähnen? Dieses Aerogramm ist nur ein Blatt Papier, das gefaltet wird. Es gibt also kein Kuvert. Und so war es früher auch. Papier wurde gefaltet, und erst viel später wurde der Briefumschlag erfunden. Deswegen der Name "Faltbrief".

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Falz

Artikel im Forum vom 07.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Falz: Die Falz oder besser die Klebefalz wird benötigt, das heisst, das Wort "Falz" in der Philatelie bedeutet also immer "Klebefalz". Fast immer ist mit dem Kleben eine Gummierung gemeint.

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Falz gelöst

Artikel im Forum vom 07.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Falz gelöst: "Falz gelöst" ist ein heikler Prozess, weil es dort zu Beschädigungen kommen kann. Wenn man das also tut, dann nur sehr vorsichtig. Bei wertvollen Marken sollten Sie das von einem Fachmann durchführen lassen.

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Falzhell

Artikel im Forum vom 08.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt falzhell: "falzhell" bedeutet eine Verfärbung. Briefmarken können sich verfärben. Das kann verschiedene Gründe haben. Und so kann es auch über die Falz passieren. Das wird dann "falzhell" genannt.

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Falzlos-Album

Artikel im Forum vom 08.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Falzlos-Album: Heutzutage gibt es nur das "Falzlos-Album". Das heisst, die Marken werden eingesteckt. Das ist für die Briefmarke natürlich sehr schonend. Vor allem weil sie harte Reisen auf Briefkuverts hinter sich hat. 1947 wurden die ersten Falzlos-Alben auf den Markt gebracht. Und falls Sie zu Weihnachten ein Album verschenken wollen - es gibt 2 Sorten. Entweder wird eine Reihe von Briefmarken in eine Tasche gesteckt, oder das Album besitzt für jede einzelne Briefmarke eine Tasche.

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Falzrest

Artikel im Forum vom 08.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Falzrest: Falls Sie eine Briefmarke unvorsichtig lösen, dann ergibt sich ein Falzrest. Und ein Fehler am Klebefalz ist problematisch. Deswegen sollten Sie äusserst vorsichtig mit Briefmarken umgehen. Eigentlich sollte der Philatelist immer Handschuhe tragen. Wenn Sie mit Ihren Fingern eine Briefmarke anfassen, dann zersetzt die Säure Ihrer Finger die Briefmarken.

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Falzschaden

Artikel im Forum vom 08.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Falzschaden: Falls der Briefmarkengummi beschädigt worden ist, dann spricht man von einem Falzschaden. So werden Sie, wenn Sie auf einer Messe sind, und Briefmarken kaufen, oder ertauschen, vor allem auf die Zähnung achten, und auf die Gummierung. Denn ein Falzschaden kann Ihre Briefmarke wertlos machen. Deswegen immer die beleuchtete Lupe dabeihaben beim Briefmarkenkauf.

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Falzspur

Artikel im Forum vom 09.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Falzspur: Falls Sie in der Gummierung eine rauhe Stelle finden, dann ist das fast immer eine Falzspur. Durch die Klebefalz ist ein Schaden entstanden. Falls die Marke wertvoll sein sollte, dann gehen Sie bitte zum Briefmarkenhändler und lassen sie professionell reparieren. Weil sonst Ihre Marke wertlos werden kann.

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Falztasche

Artikel im Forum vom 09.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Falztasche: Mit der Falztasche werden Briefmarken aufbewahrt. Es gibt die Falztaschen in verschiedenen Grössen. Man sagt auch "Taschenfalz". Die Tasche ist meist aus glasklarem Zellophan. Dazu gehört eine gummierte Lasche. Und aus den Falztaschen baut sich das Briefmarkenalbum auf.

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Farbabart

Artikel im Forum vom 09.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Farbabart: Farbe ist nicht Farbe. Das heisst, die Briefmarken von heute sehen nicht aus wie die Briefmarken von gestern. Immer ist das Papier etwas anders. Und immer ist die Farbe etwas anders. Und der Druckmeister muss entscheiden: wegwerfen oder gerade noch ok. Es gibt übrigens Philatelisten, die sammeln Dauermarken, und sortieren diese wie sich die Farbe verändert im Laufe der Jahre. Und wenn die Farbabart besonders gross ist, dann wird auch so eine Dauermarke wertvoll.

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Gibt es Preise für Briefmarken?

Artikel im Forum vom 08.12.2016, Autor @hbss:
Gibt es Preise für Briefmarken? Michel ist das A und O, auch wenn man gar keinen Bezug zu Briefmarken hat. Aber wie sieht es in der Realität aus? Besuchen wir doch mal Internet-Auktionen. Der Satz "Heuss" mit dem Michel-Wert 30 Euro wird für 1 Euro angeboten. Schliesslich wird er für 250 Euro verkauft. Ausserdem sieht der Stempel falsch aus. Die "Berliner Frauen" werden für 1 Euro verkauft, dabei sind sie laut Michel weitaus mehr wert. Was lernen wir daraus? Da wohl tausende und millionen von Briefmarken pro Sekunde über das Internet versteigert werden, ist das ein Riesengeschäft. Das heisst natürlich, auch die Pleite ist mit drin. Sie können also damit rechnen, wertvolle Marken anzubieten, und nur 1 Euro dafür zu bekommen. Sie können aber wertlose Marken anbieten und 500 Euro dafür kassieren. Sie können aber auch Marken kaufen und Fälschungen dafür erhalten. Denn das Internet ist grau. Für wen lohnt es sich also, über das Internet reich zu werden mit Briefmarken-Auktionen? Hier die Anleitung. Sie sind ein Spekulant. Sie legen sich 1.000 Euro auf ein Konto. Entweder ist das Geld in einem Jahr weg, oder es sind 10.000 Euro. Jetzt gehen Sie am besten jeden Morgen um 6 Uhr hin und suchen Briefmarken, die weit unter Michel-Wert angeboten werden, und legen eine Datei an mit den Namen aller Versteigerer. Im Laufe der Monate finden Sie selbst heraus, welcher Händler etwas taugt, und wer Sie nur abzocken will. Und dann, um 19 Uhr, stellen Sie Ihre Angebote ein, wie ein Banker. Und wenn Sie das konzentriert machen, dann müssten Sie locker in einem Jahr Ihr Kapital verzehnfachen. Sie brauchen nur eines: Disziplin. Warum braucht man Disziplin? Um die Verluste zu verarbeiten. Denn jedes zehnte Gebot wird ein Flop sein. Die anderen 9 Trades müssen das auffangen.

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Philatelie ausser Haus

Artikel im Forum vom 07.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie ausser Haus Briefmarken kann man sammeln im Keller. Aber es gibt mehr. Nicht nur weil die Briefmarken rund um die Welt fliegen auf Ihren Postkarten. Sie können Ausstellungen gestalten oder an Wettbewerben teilnehmen. Und Sie können viel Geld gewinnen mit Ihrer Briefmarkensammlung. Aber wichtiger hier zu erwaehnen sind die Organisationen der Philatelie. Der Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) ist der Einstieg. Jeder Philatelist, der etwas auf sich hält, wird hier Mitglied. Nicht nur wegen der Arbeitsgemeinschaften und der vielen Kontakte und der Bibliotheken und der Veranstaltungen, sondern vor allem wegen der Masse an Informationen, die zur Verfügung stehen. Im Prinzip ist es nichts anderes als wenn Sie Fussball spielen und in Pasing wohnen und bei Bayern München mitspielen. Was soll ein Fussball ohne Fussballplatz? Und was soll eine Sammlung ohne Bewunderer? Während der Bund Deutscher Philatelisten die Basis ist der Philatelie in Deutschland, gibt es noch drei andere Gemeinschaften, die Sie als Philatelist kennenlernen sollten. Das ist der Bund philatelistischer Prüfer (BPP) und der Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer (BDB) und der Allgemeine Postwertzeichen-Händler-Verband (APHV). Obwohl die Namen selbsterklärend sind, hier noch ein paar Erläuterungen. Warum Kontakt aufnehmen mit den Prüfern? Ganz einfach, auch wenn Ihnen das unwahrscheinlich vorkommt, auch Sie werden auf wertvolle Briefmarken stossen. Dann sollten Sie diesen Verband anrufen. Dort wird man Ihnen einen Prüfer empfehlen, der Ihre Marke auf Echtheit prüfen wird. Denn falls Sie tatsächlich eine Briefmarke im Michel-Wert von 10.000 Euro haben und das eine Fälschung ist, dann können Sie sich sogar strafbar machen. Wenn Sie spezielle Briefmarken suchen, dann kann Ihnen der Allgemeine Postwertzeichen-Händler-Verband weiterhelfen. Denn die Händler sind vernetzt und so werden Sie auch leicht Spezialmarken finden können. Sie wollen grössere Mengen an Briefmarken kaufen oder verkaufen? Dann kommen Sie an einer Real-Life-Briefmarkenauktion nicht vorbei. Denn der wirkliche Umsatz an den Briefmarken-Märkten passiert nicht in Geschäften oder Läden oder Internet-Auktionen, sondern findet bei Briefmarken immer noch bei den grossen Auktionshäusern statt. Welches Auktionshaus für Sie geeignet ist, das können Sie beim Bundesverband erfragen.

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