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EMBMV: Lexikon über die Philatelie F. Start 160

Briefmarken ArchivHier eine Übersicht über Wissen der Philatelie F als Lexikon für Briefmarken-Sammler. Die Themen wurde vom Forummitglied @hbss unter dem Buchstaben 'F' zusammen getragen und sind nach Datum des Themas sortiert, weitere werden folgen. Im Forum kann nach bestimmten Themen gesucht werden.

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Ferraritäten

Artikel im Forum vom 29.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Ferraritäten: Ferraritäten kennt wohl keiner. Ferrari bewundert jeder. Ferraris kann man nicht fälschen. Was hat also das Wort "Ferrari" oder in diesem Fall "Ferraritäten" mit Fälschung zu tun? Da Philipp la Renotiere de Ferrary mit seiner weltgrössten Sammlung vor allem Abarten sammelte, hat er damit unbewusst einen Boom auch für Fälschungen ausgelöst. So wird das Wort "Ferraritäten" einerseits für Abarten, aber auch für Fälschungen benutzt.

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Festungspost

Artikel im Forum vom 29.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Festungspost: Festungspost ist Belagerungspost. Falls also Ihr Kumpel Festungspost sammelt, dann sind das Briefe aus dem Krieg. Und zwar wurden diese Briefe durch feindliche Linien transportiert. Falls Sie das Thema spannend finden, wie sieht hier das ideale Sammelgebiet aus für Laien und Profis. Zum Reichwerden und zur Allgemeinbildung. Stürzen Sie sich auf den Krieg 1870 / 71. Auch der Laie kann mit wenig Aufwand Fundstücke ergattern aus der Zeit der Belagerung von Paris.

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Fettfarben

Artikel im Forum vom 29.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Fettfarben: Fettfarben gibt es beim Steindruck. Kurzer Exkurs: nicht jede Briefmarke wird mit der selben Farbe und dem selben Druckverfahren hergestellt. Es gibt da viele Unterschiede. Ein nicht so häufiges Verfahren ist der Linoldruck oder das Steindruckverfahren. Hier werden Fettfarben benutzt, und wenn Sie mit dem Finger die Briefmarken anfassen, können Sie das auch ertasten.

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Fettfenster

Artikel im Forum vom 30.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Fettfenster: Was versteht der Philatelist unter einem Fettfenster? Da wir hier in einem Büro mit Philatelisten sind - gleich ein praktisches Beispiel. Tippen Sie den Zeigefinger in die Butter vom Morgenbrötchen, und dann tippen Sie mit dem Butterzeigefinger auf die Tageszeitung. Schon wird in der Zeitung ein Loch entstehen. Also niemals Fett oder Öl auf die Briefmarke bringen, weil die Briefmarke sofort beschädigt oder zerstört wird. Also, bitte die Briefmarken vor schütezn und Auch Fettfenster vermeiden. Briefmarken nur mit Handschuhen anfassen, weil auf den Fingern ist Fett, immer. Oder die Pinzette.

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Fettfleck

Artikel im Forum vom 30.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Fettfleck: Wir alle sind nicht perfekt. Deswegen landet immer mal auf einem Briefmarkenbogen, auf einem Briefkuvert oder auf einer Briefmarke ein Fettfleck. Das darf nicht sein, weil der auch Briefmarken zerstört. Der Laie wird nun mit Benzin den Fettfleck entfernen wollen. Das ist prinzipiell erstmal richtig. Aber da das ein komplizierter chemischer Prozess ist, sollte nur ein Profi dies bei wertvollen Marken durchführen, weil auch das Benzin Briefmarken zerstören kann.

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Feuerlandmarke

Artikel im Forum vom 30.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Feuerlandmarke: Der Begriff "Feuerlandmarke" ist ein Spitzname. 1891 veröffentlichte eine Goldwäscherei auf Feuerland diese Briefmarken, die heute in Katalogen unter "Chile" geführt wird. Politisch ist das nicht richtig. Aber, wie immer stürzen sich gerade die Philatelisten auf solche Merkwürdigkeiten.

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Feuerrote Fünfzig

Artikel im Forum vom 30.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt feuerrote Fünfzig: Die "feuerrote Fünfzig" ist der Spitzname einer speziellen Briefmarke. Sie hat den Spitzenwert 50 Pfennig, und wurde von der Deutschen Reichspost herausgegeben. Vorsicht, von dieser Marke gibt es viele Verwandte, die aber nicht die Marke selbst sind. Erschienen ist die feuerrote Fünfzig im Jahr 1889. Damals waren die Briefbenutzer fasziniert von dem neu stilisierten Adler.

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Feuille

Artikel im Forum vom 30.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Feuille: Feuille ist ein französisches Wort. Auf deutsch heisst es "Blatt" oder "Bogen". Feuille kommt aus der französischen Sprache und bedeutet "Sonderblock". Der Begriff wird zwar selten verwendet, aber man sollte ihn kennen, um Fachwörter zu verstehen. Der Begriff ist in französischer Sprache. Nicht damit es vornehm klingt, sondern weil Französisch die Sprache der Post ist.

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Feuille de Luxe

Artikel im Forum vom 31.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Feuille de Luxe: Den Begriff aus der Sprache der Philatelie, dem Französischen, "Feuille de Luxe" kennt man auch unter "Epreuve de Luxe". Es gibt einfache Briefmarken. Es gibt aber auch "Feuilles de Luxe". Das ist wie ein Käfer und ein Porsche. Natürlich ist es Geschmackssache, aber wenn Sie eine Sonderausgabe, also "Feuille de Luxe", einem Philatelisten zu Weihnachten schenken, dann werden Sie ein dankbares Strahlen ernten.

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FFC

Artikel im Forum vom 31.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt FFC: FFC ist wiedermal eine Abkürzung. Der englische Begriff "First Flight Cover" wird damit abgekürzt und ist auf deutsch der Erstflugbrief. FFC ist vor allem ein Spass für Kinder. Erstflugbriefe sind bunt und informativ. FFC ist die Abkürzung für Erstflugbrief. Natürlich ist die Pointe, wenn Sie solche Erstflugbriefe sammeln, dass Sie auch ein Autogramm von einem Promi dabeihaben. Weil das ist ja der Witz von den Premieren - dass Prominente mitfliegen. Deswegen sind ja Premieren so beliebt.

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Filiale

Artikel im Forum vom 31.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Filiale: Wenn man bei der Post von Filiale spricht, dann ist das Postamt gemeint. Inzwischen ist das etwas komplizierter geworden, weil die Post in Deutschland die Postbank verkauft hat. Das heisst, wenn Sie heute in eine Filiale der Post gehen, und Ihr Postsparbuch zücken, dann sind Sie gar nicht mehr bei der Post. Früher war die Post Bank und Telefon und Brief.

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Filialpostamt

Artikel im Forum vom 31.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Filialpostamt: Es gibt eigentlich nur ein Postministerium, das ist die Zentrale. Und jedes Postamt ist ein Filialpostamt. Trotzdem wird bei der Post unterschieden zwischen einem Filialpostamt und einem Hauptpostamt.

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Filintern

Artikel im Forum vom 31.12.2016, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Filintern: Manchmal ist es traurig wie das Interesse an Briefmarken zurückgegangen ist. Und wenn Sie morgen in Ihren Briefkasten schauen, werden Sie auf 80% Ihrer Briefe gar keine Briefmarke mehr vorfinden, und Emails haben sowieso keine Sondermarken. 1926 in Dresden gab es Filintern. Proletarier sammeln Briefmarken. Heute unvorstellbar. Oder haben Sie schonmal in Ihrer Kantine in der Mittagspause Ihre Kollegen die Briefmarkenalben auspacken sehen? Wenn Sie Glück haben, dann schauen sich die Kollegen Briefmarken auf dem Handy an.

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Filziges Papier

Artikel im Forum vom 01.01.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt filziges Papier: Papier ist nicht Papier. Und wenn Sie eine grössere Sammlung haben, dann werden Sie ruckzuck 10 oder mehr unterschiedliche Papiersorten bei Ihren Briefmarken finden. So benutzt die Post auch filziges Papier. In Bayern wurden im 19. Jahrhundert Briefmarken auch auf filziges Papier gedruckt.

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Fingerabdruckentwertung

Artikel im Forum vom 01.01.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Fingerabdruckentwertung: Das klingt aber modern - Fingerabdruckentwertung. Ist das NSA oder Putin? Nein, das ist natürlich alles falsch. Richtig ist, dass es die Fingerabdruckentwertung in Asien im 19. Jahrhundert gab. Und selbstverständlich sind Briefmarken aus Asien aus dem 19. Jahrhundert mit einer Fingerabdruckentwertung viel wertvoller als eine postfrische Marke.

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Fingerabdruck-Marke

Artikel im Forum vom 01.01.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Fingerabdruck-Marke: Das ist ein Spitzname für eine ganz spezielle Briefmarke. Sie erschien 1957 in Kuba. Und es geht um die Kriminalpolizei. Merkwürdigerweise ist diese Marke weltberühmt geworden.

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Fingerhutstempel

Artikel im Forum vom 01.01.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt Fingerhutstempel: Stempel ist nicht Stempel. Und so wie Philatelisten Briefmarken sammeln, so gibt es auch jede Menge Philatelisten, die Stempel sammeln. Besonders spannend sind natürlich Stempel, die nur einmal benutzt worden sind. Ein bekannter Klassiker ist der Fingerhutstempel. Benutzt wurde er nur in der Mitte des 19. Jahrhunderts, zu erkennen ist er leicht an seinem geringen Durchmesser.

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FIP

Artikel im Forum vom 01.01.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt FIP: FIP ist die Abkürzung für das französische "Federation Internationale de Philatelie" und das ist auf deutsch der "Internationale Philatelistenverband". Haben Sie sich schonmal Gedanken gemacht, dass ein Verband kein Verein ist? Wenn Sie also als Philatelist sich Hilfe suchen, dann wird Sie ein Verband ganz anders beraten als ein Verein. Vereinfacht gesagt: der Amateur trifft sich im Verein und der Profiphilatelist besucht Veranstaltungen, die von seinem Verband ausgerichtet werden.

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FIPCO

Artikel im Forum vom 02.01.2017, Autor @hbss:
Philatelie erklärt FIPCO: FIPCO ist die Abkürzung für "Federation Internationale de Philatelie Constructive". Das ist französisch und heisst auf deutsch "Internationaler Verband für konstruktive Philatelie". Sie suchen eine Briefmarke aus Neu-Guinea mit einem Vogel darauf. Nun wird Ihnen wohl der einheimische Briefmarkenhändler nicht weiterhelfen können. Also suchen Sie sich Hilfe. Beim FIPCO ist die Chance sehr gross, dass man Ihnen bei Recherchen in Übersee erfolgreich helfen kann.

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Weitere Druckverfahren: Tiefdruck

Artikel im Forum vom 31.12.2016, Autor @hbss:
Weitere Druckverfahren Tiefdruck: Eines der bekanntesten deutschen Kunstwerke sind die gefalteten Hände von Dürer. Luther und seine Zeitgenossen haben den Kupferstich nach vorne gebracht und auch Sie können sich sicher noch an Merian erinnern. Fast so funktioniert der Tiefdruck, der sich aus dem Kupferstich entwickelt hat. Erst 500 Jahre jung ist dieses Druckverfahren. Vor allem die Begeisterung für Farben haben den Tiefdruck nach vorne gebracht und begeistert vor allem Künstler. Denn viele Ideen und Konzepte können nur sehr mangelhaft mit dem Klassiker, dem Hochdruck, hergestellt werden. Wie funktioniert der Tiefdruck? Man erstellt einen Zylinder aus Stahl, der meist mit Kupfer beschichtet ist. Nun wird zum Beispiel mit Ätzung eine Vertiefung erzeugt. Diese Näpfchen saugt die Farbe heraus, deswegen wird sie pastos aufgetragen. Und überschüssige Farbe wird mit einem Messer abgeschabt. Wie sind Produkte zu erkennen, die im Tiefdruck hergestellt worden sind, zum Beispiel, wie ist das bei Briefmarken zu sehen? Tiefdruckprodukte tragen satte Farben. Man hat den Eindruck, dass der Plattenrand etwas in das Papier hineinragt. Bei Tiefdruckprodukten findet man rückseitig eine kleine Erhöhung. Passieren kann das optische Ausfransen.

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