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EMBMV-Info: Illegale Briefmarken der ehemaligen Sowjetunion

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Von 
Cusco
 am Uhr
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Cusco
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» Themen Symbol EMBMV-Info: Illegale Briefmarken der ehemaligen Sowjetunion #2466 (Einzelbeitrag)

Für Illegale Briefmarken gibt es viele Bezeichnungen: Fantasiemarken, Vignetten, Schwindelausgaben, Pseudo-Briefmarken, Märchenbriefmarken, Betrugsmarken und einige mehr. Egal wie man sie nun nennt, es sind und bleiben illegale Briefmarkenausgaben ohne jeden Wert, die zum Schaden der Briefmarkensammler weltweit und manchmal sogar zum Schaden normalen Postkunden oder Touristen herausgegeben werden. Seit dem Zerfall der Sowjetunion hat sich besonders auf dem Gebiet der Nachfolgestaaten ein reger Handel und die Herausgabe dieser illegalen Marken etabliert. Diese Ausgaben lassen sich in drei Gruppen einteilen:

1.) Es gibt zahlreiche komplett ausgedachte Staaten, die fleißig solche Marken herausgeben. Die auf den Marken angegebenen Staaten existieren nicht und haben nicht existiert. Briefmarkenhändler sind oft die Hintermänner solcher Ausgaben, die ausschließlich zum Schaden von Briefmarkensammlern gedruckt und verkauft werden.

2.) Nach Unabhängigkeit strebende Provinzen und Gebiete die ihren Forderungen so mehr Gewicht verleihen wollen. Dabei handelt es sich Markenausgaben, wo zumindest die Landesbezeichnung irgendwie existiert. Meist als Provinz eines Staates, der die komplette Posthoheit über das jeweilige Gebiet inne hat, so das Briefmarkenausgaben dieser Gebiete oder Provinzen unsinnig und betrügerisch sind. Ob es nun in dem jeweiligen Gebiet eine Unabhängigkeitsbestrebung gibt oder nicht ist dabei völlig unerheblich.

3.) Angebliche Gebiete oder Staaten, die eine Namensähnlichkeit mit realen Staaten besitzen und so die Briefmarkensammler in die Irre führen sollen. Häufig werden dabei absichtlich Schreibweisen verwendet die anderen Ländern sehr ähnlich sind und Angaben in kyrillischer Schrift machen es für Sammler und Händler weltweit nicht leichter diese Marken richtig zuzuordnen.

Daneben gibt es noch einige Lokalpostmarken, die in teils sehr abgelegenen Gebieten verwendet werden um den privaten Versand zum nächsten Postamt zu bezahlen. Aber auch dies sind keine Briefmarken und ihr Verkauf außerhalb dieser Gebiete dienst ausschließlich dazu sich an den Briefmarkensammlern zu bereichern.

Die russische Postverwaltung hat das Problem bereits vor vielen Jahren erkannt und warnt regelmäßig vor den kleinen bunten Papierschnipseln, die wie Briefmarken aussehen. Die Postverwaltung von Russland hat gleich mehrere Probleme mit diesen Ausgaben, da sie erheblichen Arbeitsaufwand verursachen wenn sie auf Briefen in den internationalen Postversand gelangen, da mit diesen Marken frankierte Briefe nicht befördert, sondern an den Absender zurückgegeben werden. Der wichtigere Grund ist jedoch, dass diese Schwindelausgaben das Philatelie-Geschäft der Post von Russland und anderer Nachfolgestaaten der Sowjetunion direkt angreifen und Geld abzweigen, welche die Briefmarkensammler für echte Briefmarken dieser Länder ausgeben wollten und außerdem die philatelistische Reputation der Nachfolgestatten der Sowjetunion beschädigen. Die Postverwaltung Russlands hat deswegen schon mehrfach die Mitgliedsstaaten der UPU vor solchen illegalen Briefmarken gewarnt und auch die Phantasiegebiete benannt. Die Postverwaltung Russlands bestätigt offiziell und warnt vor briefmarkenähnlichen Ausgaben der Gebiete:


  • Altai Region
  • Amurskaya Province
  • Jewish Autonomous
  • Region Franz Josef Land
  • Autonomous Region of Evenkia
  • Republic of Kabard-Balkaria
  • Kamchatka Region
  • Karachay-Cherkessia Autonomous
  • Region of Koriakia
  • Kuril Islands
  • Novosibirsk Islands
  • Kolguev Island
  • Kunashir Island
  • New Land Island
  • Spitsbergen Island
  • Republic of Adygea
  • Republic of Bashkortostan
  • Republic of Buriatia
  • Republic of Daghestan
  • Republic of Ingushetia
  • Republic of Ichkeria
  • Republic of Kalmykia
  • Republic of Karelia Komi
  • Republic Mari-El Republic
  • Republic of Mordovia
  • Republic of Sakha (Yakutia)
  • Republic of North Ossetia
  • Republic of Tatarstan
  • Republic of Tuva
  • Republic of Khakasia
  • Russian Antarctica
  • Sakhalin Region
  • Republic of Udmurtia
  • Republic of Chuvashia


Von offizieller russischer Seite wird darauf hingewiesen, dass alle diese Gebiete keine offiziellen Briefmarken herausgeben und es sich somit um Betrugsausgaben handelt. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass diese Marken von Firmen außerhalb Russlands hergestellt und vertrieben werden.

Zum Angebot dieser Gebiete gehören neben den normalen angeblichen Briefmarken oft auch Sondermarken, Blockausgaben und sogar Maximum-Karten, Ersttagsbriefe und Jahrbücher, die manchmal sogar von relativ guter Qualität sind. Dies und die teilweise auch sehr gelungenen Motive auf den Marken sollten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich dabei um Fälschungen handelt, die keinerlei Wert haben, nicht in Briefmarkenkatalogen verzeichnet sind und nur hergestellt werden um Briefmarkensammler zu betrügen. Obwohl es solche Pseudo-Briefmarken überall auf der Welt gibt ist die Anzahl der Fantasiegebiete die angeblich auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion existieren sollen besonders hoch und Briefmarkensammler sollten vorsichtig sein welche Briefmarken der Nachfolgestaaten sie erwerben
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